Gründonnerstag

Die größten Spinat-Mythen

Enthält Spinat wirklich so viel Eisen und darf man ihn aufwärmen?

Spinat verleiht Superkräfte - das hat uns bereits Popeye gelehrt. Und gerade am Gründonnerstag kommt bei vielen Menschen Spinat auf den Tisch. Aber warum eigentlich?

Gründonnerstag

Beim letzten Abendmahl mit den Aposteln reicht Jesus seinen Jüngern Brot und Wein und begründet damit das wichtigste Sakrament seiner neuen Kirche. Verräter Judas verlässt den Saal, die Leidensgeschichte beginnt mit dem Beten Jesu vor der Verhaftung im Garten Gethsemane.

Warum Gründonnerstag? Der Name soll von „greinen“ (gleichbedeutend mit „weinen“) kommen. Mit der Zeit wurde aus „greinen“ „grün“ und der Brauch, an diesem Tag speziell grünes Gemüse zu essen, entwickelte sich.

Ist Spinat wirklich so gesund?

Ja! Spinat und andere grünblättrige Gemüsesorten wie Grünkohl enthalten Nährstoffe wie Vitamin K, Lutein, Folat und Beta-Carotin. Diese Stoffe halten das Gehirn jung und gesund. Hier die besten Gründe für viel Spinat auf dem Teller - nicht nur am Gründonnerstag!

1. Spinat verjüngt Gehirn

Eine Studie des Rush University Medical Center zeigt: Spinat verjüngt das Gehirn um 11 Jahre.

2. Spinat hat wenig Kalorien

100 Gramm Spinat haben nur 16 Kalorien

3. Spinat liefert viel Vitamin C

100 Gramm Blattspinat liefern 50 Gramm Vitamin C. So gesund!

4. Spinat macht Haut und Haare schön

Verschiedene B-Vitamine machen Haut und Haare schön.

5. Spinat ist gut für die Nerven

Diese B-Vitamine sind für Stoffwechselprozesse wichtig. Spinat ist gut für die Nerven und das Blut.

6. Spinat lässt Muskeln wachsen

Popeye hatte recht! Spinat macht stark.

Die 3 größten Spinat-Mythen

Mythos 1: Spinat macht stark

Stimmt! Und es macht sogar klüger! Das grüne Gemüse sollte viel häufiger auf den Tisch kommen, denn es verleiht wirklich Superkräfte. Forscher des Rush University Medical Center fanden heraus, dass Menschen, die ein oder zwei Portionen Spinat  zu sich nahmen, bessere kognitive Fähigkeiten hatten, als Menschen, die die grünen Blätter verweigerten. Demnach verjüngt Spinat das Gehirn um sagenhafte 11 Jahre.

 

Mythos 2: Spinat hat viel Eisen

Ja, aber bei Weitem nicht so viel wie andere Gemüsesorten. Linsen beispielsweise haben einen doppelt so hohen Eisengehalt. Dass Spinat als bester Eisenlieferant gilt, ist auf einen Irrtum in der Nährstoffberechnung im 19. Jahrhundert zurückzuführen. Der Cartoon Popeye hat dann einiges zur Mythenbildung beigetragen, sodass Spinat heute immer noch den Ruf als Eisen-Wunder genießt. 

Mythos 3: Spinat darf man niemals aufwärmen

Früher, als die hygienischen Bedingungen noch nicht so gut waren wie heutzutage, war das der Fall. Spinat enthält nämlich Nitrat, welches sich beim Abkühlen nach dem Kochen in Nitrit verwandelt, wenn bestimmte Bakterien mit im Spiel sind. Dann können krebserregende Stoffe im Spinat frei werden, welche tatsächlich ein Gesundheitsrisiko darstellen.

Aber heutzutage ist fast jeder Haushalt mit einem Kühlschrank ausgestattet: Wenn man bereits gekochten Spinat einkühlt und vor dem Aufwärmen nur wenige Stunden verstreichen lässt, ist das kein Problem. Kühl lagern und problemlos aufgewärmt verzehren!

 

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